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Amokläufer | Drucken |  E-Mail
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Leider aufgrund aktueller Geschehnisse ...

Ich möchte hierzu gar nicht so viel sagen, denn gesagt wurde schon so viel und es wird in den nächsten Tagen wohl noch viel mehr folgen. Nur ein kleiner Auszug aus den vielen Internetangeboten die sich bereits mit dem Thema beschäftigen:

http://www.golem.de/0611/49040.html
http://www.wdr.de/themen/panorama/21/schule_emsdetten/061120.jhtml?rubrikenstyle=panorama
http://www.heise.de/newsticker/meldung/81375
http://esb.geetac.de/version2/de/news/34.html
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6112564_NAV_REF1,00.html


Es ist wahrscheinlich den meisten Menschen klar, dass ein Spiel zu spielen alleine kaum die Ursache für ein solches Verhalten sein kann. Dieses zu behaupten ist schlichtweg lächerlich und missachtet alle aktuellen pädagogischen sowie psychologischen Forschungen. Dass eine solche Behauptung eindeutig ein Ausweichverhalten darstellt sollte mehr als deutlich sein. Ausgewichen wird so ziemlich allem, aber hauptsächlich natürlich der eigenen Schuld. Die Gesellschaft ist eine solche auch aufgrund der Politiker, natürlich nicht nur, aber auch. Nur darüber möchte niemand reden. Warum auch? Man findet schließlich andere Schuldige in Massen, die von einer großen Masse der Bevölkerung auch gerne angenommen werden.
Diese Masse jedoch ist genau etwas das ich kurz ins Blickfeld rücken möchte: Bisher habe ich keine Person der Gruppe der "Anti Gewalt Spiel Fraktion" gesehen, die mit Computern aufgewachsen ist, sprich jünger ist als 30. Es wird argumentiert mit "Echtheit des Erlebnisses" und hauptsächlich mit eigenen Kindheitserinnerungen, da es "damals" ja auch ohne TV, Radio, PC etc. funktioniert hat. Natürlich hat es das bei den meisten. Aber auch in dieser Generation gab es Menschen die völlig ausgetickt sind. Selbstmorde, Drogenmissbrauch ... andere Fluchtmöglichkeiten die schlicht unauffälliger sind als ein Amoklauf aber immernoch etwas das zeigt, dass etwas nicht funktioniert. Schließlich sind auch nicht alle Counterstrikespieler Killer, es funktioniert also genau so gut, oder eben genau so schlecht. Die Gesellschaft ist nicht erst seid neuestem "schlecht", Menschen bringen sich und andere nicht erst seit 3 Jahren um.
 
Diese Einstellung wurde sogar von wissenschaftlicher Seite unterstützt, hierzu: http://www.uni-oldenburg.de/presse/mit/2006/432.html 


Wir streben nach Leben
und manche nach Tod,
wer wir sind
ist was wir tun,
was wir entscheiden
verträgt keinen Sinn.
Wer sich nicht hält
wird nicht gehalten
ohne Leben
lebt man nicht.
Wer hier geboren ward
keine Wege finden mag
der geht den Weg
den er sich wünscht
auch wenn nur Blut es ist
was von ihm bleibt.

 
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