| 22. Juli 2006
Der letzte Vorhang fällt, die Menge klatscht. Ein letztes Mal tritt sie hervor, verneigt sich lächelnd, und verschwindet. Ein tag voller Spiel geht zu Ende. Hinter der Bühne … alleine … die anderen sind längst nach Hause gerannt. Das Schweigen ist zu schwer, die geplanten Masken zu leicht. Verzweiflung überrollt sie. Nebel lacht sie spöttisch aus, doch sie vergisst die Zeit. Nieselregen wäscht die Schminke weg, leichter Wind weht ihre Gedanken fort. Ihr Sinn verschwimmt, wird fortgeschwemmt, fortgeweht ... zerrissen. Die menge schweigt, der Vorhang klatscht dumpf ans Holz. Ihr Spiel ist zu Ende, der Tod siegt oft, denn er konnte üben.© by Dennis Welz
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